Dampfstrahlpumpen

Der Aufbau einer Strahlpumpe ist sehr einfach; sie besteht aus 3 Hauptkomponenten: Treibdüse; Saug- bzw. Mischraum und dem Diffusor.

Das unter Druck stehende Treibmedium (Flüssigkeit oder Gas) wird beim Austritt aus der Treibdüse entspannt. Die Druckenergie setzt sich in  Geschwindigkeitsenergie um. Dieser Strom übertragt seine Energie an die Umgebung und reißt Flüssigkeit, Gas oder Feststoff aus dem Kopf mit sich. Im Mischraum gleichen sich die Geschwindigkeiten beider Medien an. Treib- und Saugstrom vermischen sich intensiv. Der Energieaustausch erfolgt nach dem Impulssatz. Im sich anschließenden Diffusor wird die Geschwindigkeit in Druck umgesetzt.

Formgebung und Abmessungen der Strahlpumpe müssen sorgfältig allen Betriebsbedingungen angepaßt werden, um eine einwandfreie und betriebssichere Funktion zu gewährleisten. Größe und Aussehen variieren je nach Werkstoff und Einsatzzweck.

Einstufige Strahlpumpen können nur ein begrenztes Kompressionsverhältnis überwinden. Für niedrige Saugdrücke müssen deshalb mehrere Strahlpumpen hintereinander geschaltet werden.

Anwendung

Diese Ejektoren werden zum Fördern und Verdichten von Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten genutzt. Je nach Anwendung werden folgende Strahlertypen eingesetzt:

Dampfstrahl-Vakuumpumpen
werden in der Industrie zahlreich zum Erzeugen von Vakuas in geschlossenen Behältern eingesetzt

Dampfstrahl-Flüssigkeitspumpen
heben und transportieren Flüssigkeiten

Dampfstrahl-Ventilatoren
können einen Druckunterschied bis 500mmWs realisieren



Wichtigste Kundenvorteile

- einfache Bauweise
- keine beweglichen Teile
- einfache Bedienung
- praktisch wartungsfreier Betrieb
- große Betriebssicherheit
- vielfältige Materialauswahl, zugeschnitten auf die zu händelnden Medien

SVS GmbH & Co. KG
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